Kirchdorfer Kirwa
28. August 2026 - 30. August 2026
Über dieses Volksfest
Im malerischen Landkreis Regen blickt das traditionelle Kirchweihfest auf eine beeindruckende, Jahrhunderte alte Geschichte zurück und so verspricht auch die Kirchdorfer Kirwa in Kirchdorf im Wald 2026 ein besonderes Gemeinschaftserlebnis zu werden. Die historischen Wurzeln des Festes reichen weit zurück, denn bereits in einem Verhörprotokoll aus dem Jahr 1579 findet sich die erste urkundliche Erwähnung dieser traditionsreichen Kirchweih. Gegründet von dem geschichtsträchtigen Benediktinerkloster Niederaltaich, hat sich der idyllische Ort im Bayerischen Wald seine bodenständigen Bräuche über die Generationen hinweg bewahrt. Nach den entbehrungsreichen Jahren des Zweiten Weltkriegs wurde das Fest im August 1948 erstmals wiederbelebt und hat sich seither zu einem der beliebtesten Termine der gesamten Region entwickelt, der jedes Jahr am letzten Augustwochenende Einheimische und Gäste gleichermaßen anzieht.
Der Auftakt des festlichen Wochenendes steht ganz im Zeichen der Geselligkeit und des bayerischen Brauchtums. Am Kirchweihsamstag zieht ein traditioneller Festzug durch die Straßen des Ortes in Richtung Festplatz. Angeführt von einer zünftigen Blaskapelle und begleitet von den Mitgliedern der örtlichen Vereine, marschiert die Festgemeinde – angeführt von einem „Dafal-Deandl“ oder einem „Dafalbua“ – zum Festzelt des Kirchenwirts direkt am Dorfplatz. Hier erwartet die Besucher eine einladende Atmosphäre. Bei einer frisch gezapften Maß Bier und deftigen, bayerischen Schmankerln lässt es sich gemütlich beisammensitzen. Für die jüngeren Besucher und alle Musikbegeisterten bietet das Festzelt am Samstagabend zudem eine Disco-Party mit Live-Musik, auf der ausgiebig gefeiert und getanzt werden kann.
Der Höhepunkt der Feierlichkeiten entfaltet sich am Kirchweihsonntag, wenn sich der gesamte Ortskern von Kirchdorf im Wald in einen lebhaften, fast bazarähnlichen Zustand verwandelt. Schon in den frühen Morgenstunden bauen unzählige Fieranten und Schausteller rund um das Rathaus ihre Verkaufsstände auf. Die Zufahrtsstraßen in das Zentrum werden für den Verkehr gesperrt, sodass eine weitläufige Fußgängerzone entsteht, die zum Flanieren einlädt. Die Besucher können hier nach passenden Angeboten zwischen Bekleidung, Handwerk, frischem Obst und süßen Leckereien stöbern. Auch die engagierten Ortsvereine tragen maßgeblich zur kulinarischen Vielfalt bei, indem sie selbstgemachte Spezialitäten und handwerkliche Arbeiten an ihren Ständen anbieten, was dem Markt eine besonders gemeinschaftliche und authentische Note verleiht.